Tipps, die den Geldbeutel entlasten: So sparen Sie sinnvoll Energie im Haushalt

Viele ältere Menschen verfolgen die aktuelle Entwicklung bei Öl, Gas und Strom ganz genau und suchen nach Möglichkeiten, wo sie sparen können. Der Ratgeber gibt Senioren und Seniorinnen wertvolle Tipps.

Nicht nur das teure Gas und Öl, auch die stark steigenden Stromkosten bereiten den meisten Bürgerinnen und Bürgern Kopfzerbrechen. So hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft ermittelt, dass sich der durchschnittliche Strompreis für Haushalte in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt hat. Durch den Krieg in der Ukraine ist die Preisentwicklung in diesem Jahr besonders stark, so dass fast alle regionalen Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 20 Prozent durchgeführt haben. Einen so starken Preisanstieg gab es bisher noch nie beim Strom, wie das Vergleichsportal Verivox ermittelte. Doch Verbraucherinnen und Verbraucher müssen nicht machtlos zusehen, wie die Preise immer höher klettern. Schon mit einfachen Änderungen im Alltag können sie Strom sparen und das eigene Konto schonen. In diesem Ratgeber erfahren Sie,

  • warum Sie beim Energiesparen auch das Klima schonen,
  • was Ihnen hilft, beim Neukauf den Energieverbrauch eines Geräts zu checken,
  • welche Geräte im Haushalt die meiste Energie benötigen,
  • mit welchen einfachen Tipps Sie Energie sparen können.

Energie sparen und Klima schonen

Wer alleine in einer 60 Quadratmeter großen Wohnung lebt, verbraucht im Jahr rund 2300 Kilowattstunden (kWh) Strom, bei einem Paar in einer 80 Quadratmeter großen Wohnung liegt der jährliche Verbrauch durchschnittlich bei 2400 Kilowattstunden (kWh). Zwar soll die Energiegewinnung aus Wind und Sonne in den kommenden Jahren stark ausgebaut werden, doch noch wird Energie überwiegend aus Kohle, Öl, Gas und Uran gewonnen. Dabei entstehen gefährliche Abfälle, außerdem werden Klima und Umwelt durch Kohlendioxid (CO2) geschädigt. Der CO2-Ausstoß erwärmt die Erdatmosphäre und ist Auslöser des Klimawandels. Jede eingesparte Kilowattstunde (kWh) hilft deshalb auch, das Klima zu schützen und für eine umweltfreundliche Zukunft zu sorgen. Grundsätzlich können Sie vier Stellhebel bedienen, um Energie zu sparen:

  • Nutzen Sie stromsparende Geräte im Haushalt.
  • Beleuchten Sie Ihr Zuhause effizient.
  • Vermeiden Sie sogenannte Leerlaufverluste (Standby).
  • Heizen Sie sparsam.

Energiespar-Tipps: Verbrauch einschränken, Kosten sparen

Wissen Sie, wer der größte Stromfresser im Haushalt ist? Genau, die Heizung. Sie benötigt rund 70 Prozent der Energie. Durch intelligentes Energiesparen können sie viele Euro Energiekosten sparen, dabei zählt jedes Grad an Raumtemperatur. Welche Möglichkeiten Ihnen hier zur Verfügung stehen, haben wir im Ratgeber „Energiesparendes Heizen“ zusammengestellt.

Energie sparen durch effiziente Beleuchtung

Stecken in Ihren Lampen Energiesparlampen oder sogar noch traditionelle Glühbirnen? Dann sollten Sie, wenn möglich, auf LEDs umsteigen. Das ist bei den meisten Lampen technisch unproblematisch und kann jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen. LEDs gibt es im Drogerie- oder Supermarkt schon für zwei oder drei Euro. Auf der Verpackung werden die Leuchtstunden angegeben, üblich sind 15.000 bis 50.000 Stunden. Bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von drei Stunden pro Tag halten LEDs demnach viele Jahre, so dass sich die Anschaffung lohnt. Auf der Verpackung finden Sie auch das Energielabel, dass ihnen zeigt, wie effizient die LED im Hinblick auf Helligkeit und Verbrauch ist, A ist dabei gut und G schlecht.

Energie sparen beim Geräte-Neukauf

Schon beim Neukauf eines Elektrogeräts sollten Sie den Energieverbrauch im Blick haben. Das gelingt ebenfalls mit einem Blick auf das Energielabel mit dem zum Beispiel Kühlschränke, Gefriergeräte, Spülmaschinen, Waschmaschinen, Trockner, Herde und Backöfen ausgestattet sind. Vergleichen Sie die Energieeffizienz mehrerer Geräte, wenn Sie sich etwa einen neuen Kühlschrank kaufen wollen. Auch auf den ersten Blick vergleichbare Geräte können unterschiedliche Werte haben. Achten Sie deshalb neben einer guten Effizienzklasse auch darauf, wie hoch der angegebene Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) pro Jahr ist. Und noch ein Tipp: Das neue Gerät sollte immer auf ihre Bedürfnisse angepasst sein. Wenn Sie beispielsweise einen überdimensionierten Kühlschrank kaufen, den Sie immer nur zur Hälfte füllen werden, verbrauchen Sie damit unnötig Energie.

Energiespar-Tipps für den Haushalt

Kühl- und Gefriergeräte waren die ersten, deren Energieeffizienz unter die Lupe genommen wurde. Da sie rund um die Uhr im Einsatz sind, schonen energiesparende Geräte den Geldbeutel. Zusätzliches Einsparpotenzial erzielen Sie, wenn Sie die Temperatur im Kühlschrank auf 7 Grad Celsius im oberen Fach einstellen. Ausnahme: Bei schnell verderblichen Lebensmitteln wie Hackfleisch sollte die Temperatur auf 2 Grad gesenkt werden. Für den Gefrierschrank reicht eine Temperatur von minus 18 Grad. Ordnen Sie die Lebensmittel gut sichtbar an, damit Sie nicht erst lange danach suchen müssen und die Türen dabei lange offen sind. Speisen, die sie im Kühlschrank lagern, sollten komplett abgekühlt sein und gut abgedeckt werden, damit sich durch das darin enthaltene Wasser keine unnötig dicke Reifschicht bildet. Hat das Gerät keine Abtaufunktion, sollten Sie es einmal pro Jahr abtauen.

Aber auch mit dem achtsamen Gebrauch anderer Geräte können Sie Strom sparen:

  • Die Spülmaschine sollten Sie nur laufen lassen, wenn sie möglichst voll ist. Niedrige Temperaturen reichen häufig aus, damit das Geschirr sauber wird.
  • Beim Kochen und Braten sollten sie zum Stromsparen immer einen Deckel verwenden. Das Garen etwa von Eiern und Gemüse klappt auch mit rund zwei Zentimetern Wasser auf dem Topfboden.
  • Mit Umluft sparen Sie beim Backen rund 15 Prozent Energie im Vergleich zu Ober- und Unterhitze.
  • Wasser mit einem Wasserkocher zu erhitzen, ist effizienter als auf dem Elektroherd. Dabei sollte nur die Menge erhitzt werden, die auch benötigt wird.

Was für die Spülmaschine gilt, gilt auch für die Waschmaschine. Machen Sie das Gerät ausreichend voll, bevor sie es laufen lassen. Für normal verschmutzte Wäsche reichen Temperaturn von 30 bis 40 Grad Celsius. Stellen Sie einen hohen Schleudergang an der Waschmaschine ein, wenn Sie anschließend einen Wäschetrockner nutzen. Für Geldbeutel und Klima ist es jedoch schonender, wenn die Wäsche auf der Leine im Garten, im Keller oder auf dem Balkon trocknet.

Energie sparen: Auf Standby verzichten

Brauchen Sie wirklich die größte Bildschirmdiagonale beim Fernseher? Je größer die Bildschirmdiagonale eines Geräts ist, desto größer ist auch der Stromverbrauch.  Als Internetnutzer sollten Sie wissen, dass ein tragbares Notebook weniger Strom verbraucht als ein Desktop-Computer. Wer den Rechner also vor allen Dingen für Surfen, Soziale Medien wie Facebook und E-Mail schreiben nutzt, ist mit einem tragbaren Gerät sehr gut bedient. Nutzen Sie den Energiespar-Modus, wenn Sie das Notebook während des Arbeitens mehrfach verlassen.

Wenn Sie Fernseher, Computer oder Drucker nicht nutzen, sollten Sie die Geräte komplett vom Strom nehmen. Denn die Geräte benötigen auch im Standby-Modus weiter Strom. Mit einer Stromleiste mit Schalter können Sie alle heimlichen Stromfresser mit Klick den Saft abdrehen und so erhebliche Kosten sparen. Die Stromleisten gibt es für rund fünf Euro im Handel. Übrigens: Auch das Ladekabel fürs Smartphone sollten sie nach dem Aufladen aus der Steckdose ziehen, um nicht unnötig Strom zu verschwenden.

Finanzielles Budget erweitern mit der Immobilienrente

Wenn der Austausch großer Haushaltsgeräte ansteht, kann das erheblich ins Geld gehen. Das bereitet vielen älteren Menschen Sorge, wenn die gesetzliche Rente geringer als erwartet ausfüllt. Zudem steigen die Energiekosten seit Monaten. Mit einer Immobilienrente erweitern Seniorinnen und Senioren ab 70 Jahren ihr finanzielles Budget. Beim Verkauf der Immobilie an die Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG erhalten sie ein lebenslanges Wohnrecht und eine Immobilienrente. Bei der Zahlung können sie flexibel zwischen Einmalzahlung, Zeitrente mit bis zu 15 Jahren Laufzeit oder einer Kombination aus beidem wählen. Wohnrecht und Zahlung werden zur Sicherheit der Kunden und Kundinnen im Grundbuch gesichert. Außerdem kümmert sich die Deutsche Leibrenten als neuer Eigentümer um die Instandhaltung der Immobilie und entlastet sie dadurch finanziell.

Diese Ratgeber-Artikel könnten Sie auch interessieren...
Beitrag teilen:
Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Print
Email
Facebook
Mehr über die Immobilienrente erfahren:

Schauen Sie sich jetzt unseren neuen TV-Sport an!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden