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Energiesparendes Heizen: Mit diesen einfachen Tipps reduzieren Sie Kosten

Inhaltsverzeichnis

Die Preise für Öl und Gas scheinen derzeit fast täglich zu steigen. Für viele Verbraucher wird die nächste Heizkostenabrechnung wahrscheinlich ein großer Schock sein. Wie kann man für Wärme sorgen und trotzdem bei den Heizkosten sparen?

Eine Heizung tauscht man normalerweise nicht eben mal aus, sondern nur, wenn sie kaputt ist oder zu alt. Ein Grund, warum in den Häusern vieler Senioren Gas- und Ölheizungen für Wärme sorgen, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Doch viele Eigenheimbesitzer machen sich Sorgen, ob sie die Kosten fürs Heizen noch aufbringen können. Grund dafür ist zum einen der CO2-Preis, der seit 2021 erhoben wird und der bereits zu einer enormen Kostensteigerung geführt hat. Zum anderen sorgt der Krieg in der Ukraine dafür, dass der Gaspreis einen historischen Höchststand erreicht hat.

Müssen Eigenheimbesitzer im nächsten Winter frieren? Oder sollten sie sich gegebenenfalls verschulden, um ihre aktuelle Heizung gegen eine moderne Anlage mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie oder Wärmepumpe zu tauschen? Weder das eine noch das andere ist wahrscheinlich notwendig. Damit der Energieverbrauch den Geldbeutel nicht über alle Maßen strapaziert, gibt es allerdings auch kein weiter so wie bisher. Heizkosten sparen lautet stattdessen die Devise, denn das ist unkompliziert und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Die folgenden Tipps und Tricks zeigen Ihnen,

  • mit welchen Temperaturen Sie Ihre Räume effizient heizen,
  • wie Sie Heizkosten sparen, wenn Sie nicht zu Hause sind,
  • was Sie tun müssen, damit sich die Wärme optimal in den Räumen ausbreitet,
  • welche Thermostate Ihnen zusätzlich beim Energiesparen helfen,
  • was Sie machen müssen, damit Heizung und Heizkörper weniger verbrauchen,
  • wie Sie durch Sanierung Heizkosten sparen.

Räume auf die passende Temperatur heizen

Effizientes, kostensparendes Heizen beginnt mit einer ganz einfachen Maßnahme: Nutzen Sie das Thermostat an der Heizung richtig. Die Temperatur in den einzelnen Räumen sollte an die Nutzung angepasst werden. Im Wohnbereich sind höhere Temperaturen angenehm, doch im Schlafzimmer oder im Flur dürfen sie gerne niedriger sein.

Das bedeuten die Angaben auf dem Thermostat

Gängige, analoge Heizungsthermostate verfügen über verschiedene Markierungen für Nachtabsenkung, Grundeinstellung, Frostschutz und eine Skala von 1 bis 5. Die Striche zwischen den Zahlen markieren dabei einzelne Stufen und entsprechen jeweils einem Grad. Diesen Temperaturen entsprechen die Zahlen auf dem Thermostat:

  • 1: 12 Grad,
  • 2: 16 Grad,
  • 3: 20 Grad,
  • 4: 24 Grad,
  • 5: 28 Grad.

Welche Wohlfühltemperaturen gelten in der Wohnung?

Zwar sollte es auch bei kalten Außentemperaturen drinnen behaglich sein, aber die Heizung auf 5 zu drehen und damit für 28 Grad Raumtemperatur zu sorgen, ist nicht notwendig. Experten empfehlen je nach Raum die folgenden Temperaturen:

  • Schlafzimmer: 16-18 Grad, Thermostatstufe 2,
  • Küche: 18 – 20 Grad, Thermostatstufe 2-3,
  • Wohnzimmer: 20 Grad, Thermostatstufe 3,
  • Kinderzimmer: 20-22 Grad, Thermostatstufe 3-4,
  • Bad: 23 Grad, Thermostatstufe 3-4,
  • Flur: 16 Grad, Thermostatstufe 2,
  • Arbeitszimmer: 20-22 Grad, Thermostatstufe 3-4.

Das sind die Temperaturen, bei denen sich die meisten Menschen wohlfühlen und die effektiv der Schimmelbildung vorbeugen. Wenn Sie es bislang die Heizung höher gedreht haben, bedenken Sie, dass bereits ein Grad weniger an Temperatur den Energieverbrauch um durchschnittlich sechs Prozent senkt. Für ein 110 Quadratmeter Einfamilienhaus ließen sich so bislang rund 75 Euro pro Jahr sparen, rechnet die gemeinnützige Beratungsgesellschaft CO2online vor.

Übrigens: Thermostate sollten alle 15 Jahre ausgetauscht werden, damit sie auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Eine lohnende Investition sind zudem elektronische Thermostate. Die Ventile lassen sich auf die jeweilige Zimmertemperatur programmieren. Durch den Austausch kann laut CO2online im Einfamilienhaus bis zu 125 Euro pro Jahr gespart werden.

So heizen Sie richtig, wenn Sie nicht zu Hause sind

Ein weit verbreiteter Irrtum ist es zu glauben, dass es schneller warm wird, wenn man die Heizung in einem kalten Raum auf 5 dreht. Tatsächlich ist das Wasser im Heizkörper immer gleich warm – wenn Sie das Thermostat also auf 5 drehen, heizt der Heizkörper nicht schneller, sondern nur länger.

Schalten Sie deshalb die Heizung nicht aus, wenn Sie längere Zeit nicht zu Hause sind oder in Urlaub fahren, sondern heizen Sie auf niedrigeren Temperaturen weiter. Experten empfehlen, die Temperatur auf 18 Grad zu reduzieren, wenn Sie tagsüber einige Stunden nicht zu Hause sind. Bei längerer Abwesenheit reichen 15 Grad. So können die Räume schneller wieder aufgeheizt werden und der Schimmelbildung wird vorgebeugt.

Kühlere Temperaturen sorgen zudem für einen angenehmen Schlaf. Eine Nachtabsenkung sorgt automatisch dafür, dass die Temperaturen nachts runter gehen. Eine Nachtabsenkung kann entweder direkt am Thermostat oder an der Heizung vorgenommen werden. Sind Rollläden vorhanden, sollten Sie diese abends herunterlassen, um die vorhandene Wärme in den Räumen zu speichern.

So halten Sie beim Heizen die Raumtemperatur

Zu Beginn jeder Heizperiode sollten Heizungsanlage und Heizkörper überprüft werden. Ein Fachmann checkt, ob die Heizung richtig eingestellt ist und macht einen hydraulischen Abgleich. Dadurch erhält jeder Heizkörper die jeweils notwendige Menge an Heizungswasser. So wird eine ungleichmäßige Wärmeverteilung im Haus vermieden.

Sollte ein Heizkörper im Lauf des Winters dennoch gluckern und nicht mehr richtig abstrahlen, können Sie ihn selbst entlüften. Dafür benötigen Sie einen Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt, und einen Eimer. Sollten Sie zu viel Luft abgelassen haben, müssen sie an der Heizanlage wieder Wasser nachfüllen.

Damit sich die warme Luft gut im Raum verteilen kann, sollten die Heizkörper nicht durch Vorhänge und Möbel abgedeckt oder zugestellt sein.

Achten Sie zudem darauf, dass sich die warme Luft in einigen Räumen nicht mit der kälteren in anderen Räumen vermischt, und halten Sie zum Beispiel die Tür vom Wohnzimmer zum Flur geschlossen.

Wenn Ihnen trotz Heizen nicht warm ist, kann Zugluft ein Grund sein. Um energieeffizient zu heizen und die Wärme im Raum zu halten, sollten sie Fensterspalten mit Gummidichtungen oder Schaumstoffdichtungsband füllen.

Halten Sie nachts zudem Rollos, Jalousien und Vorhänge geschlossen, damit die Fenster von innen zusätzlich isoliert werden.

Heizkosten sparen durch richtiges Lüften

Ohne regelmäßiges Lüften ist ein effizientes Heizen der Innenräume nicht möglich, denn auch in beheizten Räumen sammelt sich über den Tag hinweg Feuchtigkeit an. Um Schimmelbildung zu vermeiden, reicht es nicht, die Fenster bloß zu kippen. Besser ist es, in Wohn- und Arbeitsräumen drei bis vier Mal pro Tag gegenüberliegende Fenster beim Stoßlüften weit aufzumachen. Im Schlafzimmer reicht es, wenn Sie nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen lüften. In Küche und Bad sollten Sie dagegen sofort lüften, wenn sich durch Kochen oder Dusche Dampf ansammelt.

Damit die Wohnung während der Heizperiode nicht komplett auskühlt, sollte die Dauer der Lüftung an die Witterung angepasst werden:

  • Dezember bis Februar: ca. 5 Minuten,
  • im März: ca. 10 Minuten,
  • im April: ca. 15 Minuten,
  • im Oktober: ca. 20 Minuten,
  • im November: ca. 10 Minuten.

Beim Warmwasser Heizkosten sparen

In vielen Häusern wird das Wasser zentral von der Heizanlage erhitzt. Deshalb hat auch die Nutzung von Warmwasser erheblichen Einfluss darauf, wie hoch die Heizkosten bei der nächsten Abrechnung ausfallen. Hier können Sie sparen, indem Sie sich zum Beispiel die Hände mit kaltem Wasser waschen. Oder statt zu baden, eine Dusche nehmen. Ein Sparduschkopf sorgt dabei für einen geringeren Wasserdurchlauf. Statt 14 Liter pro Minute wie bei einem herkömmlichen Modell, laufen hier nur sieben Liter pro Minute durch, weil dem Wasser Luft beigemischt wird.

Heizkosten und Strom sparen durch Sanierung und Austausch

Sie besitzen ein Haus und in Ihrem Keller ist es richtig warm? Durch ungedämmte Heizungsrohre geht viel Wärme verloren. Bares können Sie einsparen, wenn Sie die Rohre mit Rohrschalen aus dem Baumarkt verkleiden.

Sollten Sie planen, Ihr Haus zu sanieren, sorgt Wärmedämmung für mehr Energieeffizienz und zusätzliches Einsparpotenzial. Die Dämmung von Dach, Außenwänden, Fassade und Kellerdecke sollte von Fachleuten durchgeführt werden.

Ein Fachbetrieb kann auch ihre alte Heizungspumpe austauschen. Experte schätzen, dass mehr als 80 Prozent der Geräte in Deutschlands Kellern veraltet sind und Strom „fressen“. Sie arbeiten immer mit der gleichen Drehzahl, während sich moderne Pumpen dem tatsächlichen Bedarf eines Gebäudes anpassen.

Viele Tricks kosten Senioren wenig Geld, doch größere Wärmesanierungen reißen tiefe Löcher ins Portemonnaie. Hier haben Hausbesitzer die Möglichkeit, ihr Budget zu schonen, indem Sie Ihre Immobilie verrenten. Mit einer Immobilienrente der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG haben Sie die Sicherheit, lebenslang in gewohnter Umgebung wohnen zu bleiben und von Instandhaltungskosten befreit zu sein.

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