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Müssen Senioren mit Eigenheim hohe Heizkosten fürchten?

Stoßlüften allein reicht nicht, um in diesem Winter Heizkosten zu sparen. Der neue CO2 Preis treibt den Preis fürs Heizen mit Öl und Gas hoch. Wie können Senioren zu Hause Geld und Energie sparen?

 

Viele Senioren mit eigenem Haus, beobachten im Moment, wie die Temperaturen draußen sinken: Müssen sie in den Räumen schon heizen oder können sie den Beginn der Heizperiode noch rauszögern? Denn viele ältere Menschen fürchten, dass die hohen Kosten für Öl und Gas ihre Rente in diesem Winter überstrapazieren werden. Experten erwarten 13 Prozent höhere Kosten mit einer Erdgas-Heizung und 44 Prozent Kostensteigerung in Häusern mit einer Öl-Heizung. Zudem stehen viele alte Heizkessel vor dem Aus. Was treibt die Heizkosten in die Höhe?

CO2-Preis macht das Heizen teurer

Mit dem sogenannten Klimapaket hat die Bundesregierung Maßnahmen beschlossen, um den Ausstoß von klimaschädlichem CO2-Gas zu reduzieren. Dazu zählt auch der  CO2-Preis für Erdgas und Öl. Er wird erstmals ab 2021 erhoben und macht das Heizen teuer.

Gasversorger und Heizölhändler müssen für jede Tonne des klimaschädlichen Gases, die in den Verkehr gebracht wird, 25 Euro zahlen. Bis 2025 soll der Preis auf 55 Euro pro Tonne CO2 steigen. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer von 19 Prozent.

Die Menge an ausgestoßenem Treibhausgas eines Energieträgers hat somit Einfluß darauf, wie teuer das Heizen für die Kunden wird. Denn einen Anteil der Kosten gibt jeder Versorger an die Haushalte weiter, so die Experten von der Energieberatung der Verbraucherzentralen.

CO2online, eine gemeinnützige Beratungsgesellschaft, geht neben den drastischen Preissteigerungen für Gas und Öl von plus 9 Prozent Kosten für Fernwärme, plus 7 Prozent für Wärmepumpen und plus 3 Prozent für das Heizen mit Holzpellets aus.

Eigenheim: Wie hoch sind die Heizkosten?

In den Häusern vieler Senioren sorgen Gas- und Ölheizungen für Wärme, die in die Jahre gekommen sind. Mit dem CO2-Preis will die Bundesregierung Immobilienbesitzer motivieren, beim Heizen auf erneuerbare Energien umzusteigen. Doch vorher sollten Immobilienbesitzer ihren Verbrauch berechnen und schauen mit welchen Mitteln sie Energie sparen können.

Hier bietet sich zum Beispiel der Heizspiegel an, ein interaktiver Online-Heizkostenrechner. Er wird vom Bundesministerium für Umwelt gefördert. Um die Heizkosten und das individuelle Sparpotenzial zu ermitteln, benötigen Senioren ihre Heizkostenabrechnung. Wie der Rechner genutzt wird, zeigt dieses Video.

Heizkosten senken, Energie sparen

Im Durchschnitt benötigt ein Haushalt etwa 125 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Entsprechend macht das Heizen 70,5 Prozent des gesamten Energiebedarfs einesHaushalts aus, ermittelte das Statistische Bundesamt. Hier bietet sich das größte Einsparpotenzial. Schon kleine Veränderungen führen zu effizienterem Heizen.

Dazu zählen unter anderem:

Die Dämmung aller Heizungs- und Wärmeleitungen. Durch gedämmte Heizungsrohre sind im Einfamilienhaus (110 Quadratmeter, Erdgas-Heizung) Einsparungen von bis zu 300 Euro pro Jahr und einer Tonne CO2 möglich, hat CO2online ausgerechnet. Das Isolieren können Immobilienbesitzer mit handwerklichem Geschick und dieser Anleitung selbst erledigen.
  • Ein hydraulischer Abgleich. Er sorgt dafür, dass die Heizkörper gleichmäßig warm werden.
  • Der Austausch alter Umwälzpumpen. Neue Hocheffizienzpumpen sind deutlich energiesparender.
  • Eine Nachtabsenkung. Die Experten von CO2online haben zudem Maßnahmen zusammengestellt, für die Verbraucher keine Verbesserungen an der Heizanlage selbst vornehmen müssen, zum Beispiel:
  • Stoßlüften, Sparpotenzial: rund 85 Euro und 335 Kilo CO2 pro Jahr.
  • Elektronische Thermostate, Sparpotenzial: rund 65 Euro und 270 Kilo CO2 pro Jahr.
  • Fenster abdichten, Sparpotenzial: 35 Euro und 130 Kilo CO2 pro Jahr.

Thermostat zurückdrehen, Raumtemperatur senken

Zudem sparen Verbraucher durch die Absenkung der Raumtemperatur. Schon ein Grad weniger verringert die Kosten pro Jahr um rund 40 Euro und vermeidet 160 Kilo CO2-Ausstoß.

Übrigens: Die optimale Raumtemperatur liegt bei 19 bis 21 Grad in Wohnzimmer und Küche, bis zu 24 Grad im Bad, im Schlafzimmer sind 18 Grad angenehm.

Stoßlüften mit abgedrehten Heizköpern

Zum Heizen gehört auch regelmäßiges Lüften. Es soll helfen, die Feuchtigkeit aus den Räumen zu vertreiben. Kurzes Querlüften bei weit geöffneten Fenstern ist die effektivste Methode. Das sogenannte Stoßlüften sollte nach dem Aufstehen, Duschen, Kochen und Wischen erfolgen. Die Heizkörper sollten dabei abgedreht werden, um nicht zum Fenster rauszuheizen.

Wie werden die Heizkosten aufgefangen?

Durch die CO2-Abgaben werden die Haushalte stärker belastet. An anderer Stelle sollen sie durch eine Senkung der Strompreise entlastet werden. Dafür hat die Bundesregierung die Erneuerbare-Energie-Umlage (EEG) in diesem Jahr auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde gesenkt.

Wann ist eine neue Heizung notwendig?

Eine gesetzliche Austauschpflicht der Anlage besteht erst nach 30 Jahren. Eigentümer, die heute noch eine Ölheizung nutzen, müssen aber wissen, dass ab 2026 keine neuen Ölheizungen mehr eingebaut werden dürfen.

Sich von Instandhaltungssorgen befreien

Viele Senioren befürchten, dass Investitionen in eine neue Heizung oder teure Reparaturen tiefe Löcher in ihr Finanzpolster reißen. Geld, das sie nicht flüssig haben. Als Kunden der Deutsche Leibrenten müssen sie sich keine Sorgen um die Instandhaltung ihrer Immobilie machen. Das Frankfurter Unternehmen kümmert sich als neuer Eigentümer um den Werterhalt. Hier finden Interessierte mehr Informationen zur Immobilienrente und zur Instandhaltung.

 

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