Smarte Helfer für Senioren: Vom Staubsaugen bis zur Alarmanlage

Wenn der Saugroboter durch die Wohnung flitzt und die Rollläden am Abend automatisch herunterfahren, wird das Wohnen im Eigenheim bequemer. Moderne, digitale Helfer unterstützen Senioren in der Wohnung und helfen auch in der Kommunikation und Gesundheitsvorsorge.

Clevere Technik im Alltag kann die Lebensqualität für Senioren deutlich erhöhen und gleichzeitig ein Sicherheitsgewinn sein. In den vergangenen Jahren sind etliche neue Geräte auf den Markt gekommen, von denen frühere Generationen nur träumen konnten: Sprachassistenten übersetzen bei Reisen im Ausland, Assistenzsysteme helfen beim Navigieren in einer unbekannten Stadt, automatische Bewässerungsanlagen unterstützen bei der Gartenarbeit und intelligente Haushaltsgeräte erleichtern den Alltag. Gerade für das altersgerechte Wohnen sind die digitalen Helfer Gold wert.

Smarte Senioren überlassen das Staubsaugen dem Roboter

Der US-amerikanische Erfinder Ives W. McGaffey meldete 1869 erstmals ein Patent für einen handbetätigten Staubsauger mit außenliegendem Filterbeutel an. Diese „Entstaubungspumpe“ entwickelte sich in den vergangenen Jahren zum automatischen Saugroboter weiter, der eigentlich in keiner Senioren-Wohnung mehr fehlen sollte. Statt selbst zum Gerät zu greifen und mühselig durch alle Zimmer zu laufen, genügt heute schon ein Knopf auf die Fernbedienung, schon startet das Gerät mit seinem Sauberkurs durch die Wohnung. Und wer nach dem Einkaufen gerne in ein blitzblankes Haus zurückkehrt, der startet das Programm zu Staubsaugen einfach beim Verlassen der Wohnung. Viele der smarten Geräte verfügen auch über Sensoren, die vor Treppen stoppen oder bestimmte Bereiche in einer Wohnung aussparen. Böse Überraschungen sind damit ausgeschlossen.

Was können digitale Helfer für Senioren?

Vor allem im Eigenheim gestalten digitale Helfer das Leben für Senioren einfacher, aber auch sicherer. So können viele Systeme per Smartphone-App gesteuert werden und für den Schutz des Eigenheims sorgen. Intelligente Türsprechanlagen zeigen, wer draußen geklingelt hat, smarte Bewegungsmelder beleuchten dunkle Ecken rund ums Haus und intelligente Steuerungen für Rollläden und Licht simulieren die Anwesenheit der Bewohner.

Warum eignet sich Smart Home besonders für Senioren?

Werden verschiedene Haushaltsgeräte digital verbunden, damit diese zentral gesteuert werden, spricht man von einem „Smart Home“. Dieses bietet Senioren viele Vorteile, weil es Alltagsbelastungen reduziert und im Notfall andere Familienmitglieder oder auch den Rettungsdienst benachrichtigen kann. So wird ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht, auch dann, wenn gesundheitliche Probleme den Aktionsradius oder die Möglichkeiten des Bewohners einschränken. Wichtig bei der Zusammenstellung verschiedener Geräte für ein Smart Home: Achten Sie auf eine leichte und intuitive Bedienung, damit auch technik-ferne Senioren die Systeme steuern können. Einfache Tätigkeiten wie Lichter, Jalousien oder Garagentüre lassen sich schon per Sprachbefehl steuern.

Was können digitale Helfer für Senioren?

Die Möglichkeiten zur Nutzung des Smart Homes sind vielfältig und für jeden Raum einsetzbar: Intelligente Bewegungsmelder können Türen und Lichter steuern, Chipkarten öffnen Türen oder Schränke, selbst die Toilettenhöhe kann an einzelne Bewohner einer Wohnung individuell nach Bedarf angepasst werden. Besonders praktisch ist es auch, wenn sich der Herd automatisch abstellt, wenn der Bewegungsmelder zehn Minuten lang keine Bewegung in der Küche erkannt hat. Eine mögliche Brandursache ist damit gebannt.

Für vergessliche Menschen ist auch eine Erinnerungsfunktion für offen gelassene Fenster oder Türen sinnvoll. Alternativ kann auch beim Verlassen des Hauses die Beleuchtung mit einem einzigen Schalter ausgeschaltet werden. Kühlschrank und Waschmaschine sind von dieser Funktion natürlich ausgenommen.

Welche Erleichterungen gibt es für Senioren und Menschen mit Behinderung?

Vor allem bei Menschen mit einer Behinderung können die digitalen Helfer ein großer Segen sein. Je nach Pflegebedürftigkeit kann man mit einem einfachen Notrufsystem beginnen oder auch ein speziell angepasstes Senioren-Tablet nutzen. Dies ist auf einfache Bedienung ausgelegt und kann auch von dementen Nutzern bedient werden. Das Senioren-Tablet ermöglicht neben Spiel und Spaß auch den Kontakt zur Familie via Videotelefonie. Auch bei der Medikamenteneinnahme unterstützt das Tablet, weil es die verordneten Medikamente zur richtigen Uhrzeit anzeigen kann.

Smart Home für Senioren – wo sind die Grenzen?

Werden verschiedene Assistenzsysteme für Senioren in einem Smart Home zusammengestellt, sprechen Experten von „Ambient Assisted Living” (AAL). Diese ganzheitlichen Assistenzsysteme können theoretisch den Hausbewohner 24 Stunden am Tag kontrollieren – was jedoch hinsichtlich Überwachung, Datenschutz und Verlust zwischenmenschlicher Beziehungen problematisch ist. Die Grenzen eines Smart Homes sind mittlerweile nicht mehr auf der technischen, sondern auf der rechtlichen und menschlichen Ebene zu finden: Wie viel Kontrolle möchte der Mensch über sein Leben abgeben, wie genau darf zum Beispiel die Familie über Schlafenszeiten oder Ausgehzeiten des Seniors informiert werden. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten bei der Planung eines Smart Homes diese Fragen ehrlich beantworten.

Leibrente hilft bei der Finanzierung

Die Investitionen in ein Smart Home können die Geldbeutel von Senioren arg strapazieren. Wer im Alter keinen Kredit mehr aufnehmen will, kann dafür die Immobilienrente nutzen. Bei dieser Variante verkaufen Senioren ab 70 Jahren ihre Immobilie an die Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG. Als Kunden des Frankfurter Unternehmens erhalten sie ein lebenslanges Wohnrecht und eine Immobilienrente. Beide werden im Grundbuch gesichert. Die Kunden profitieren dabei von flexiblen Vertragskonditionen und wählen zwischen Renten, Einmalzahlungen oder einer Kombination aus beidem. So haben sie die Möglichkeit, mit einer Einmalzahlung die Wohnung umzubauen und sich durch monatliche Zahlungen weitere Wünsche zu erfüllen. Sie haben zudem das nötige Geld, um etwa Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen oder sich langersehnte Wünsche zu erfüllen.

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