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Hörgeräte: Wichtige Tipps für Pflege und Reinigung

Mit zunehmendem Alter fällt das gute Hören immer schwerer. Hörgeräte helfen Senioren, andere zu verstehen. Wie werden die Geräte am besten gepflegt und gereinigt?

Verstehen Sie die Nachrichtensprecher der Öffentlich-Rechtlichen noch deutlich? Oder bitten Verwandte und Freunde Sie häufiger, den Fernseher oder die Musik leiser zu stellen? Letzteres sollte Sie nachdenklich machen. Vereinbaren Sie vorsorglich einen Termin für einen Hörtest bei dem festgestellt wird, wie es um Ihr Hörvermögen steht.

Schon ab dem 50. Lebensjahr lässt das Hören bei viele Menschen nach. Mehr und mehr überhören sie helle Kinderstimmen, Vogelgezwitscher oder die Türklingel. Wer schlechtes Hören im Alter bagatellisiert lebt nicht nur im Straßenverkehr gefährlich, sondern setzt sich auch der Gefahr von sozialer Isolation und Einsamkeit aus.

Hörgeräte sichern Lebensqualität

Moderne digitale Hörgeräte sind kleine Computer, die kaum auffallen und vom Hörakustiker optimal eingestellt werden. Die Geräte helfen Schwerhörigen, weiterhin mit anderen Menschen zu kommunizieren und am sozialen Leben teilzunehmen. 3,7 Millionen Menschen verlassen sich derzeit auf die leistungsstarken Geräte.

Hörgeräte: Modelle zum Tragen im Ohr oder hinter dem Ohr

Beim Kauf einer Hörhilfe haben Kunden die Wahl zwischen verschiedenen Modellen. Zu den meist genutzten zählen Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) und Im-Ohr-Geräte (IdO).

HdO-Geräte können bei jeder Art von Hörverlust eingesetzt werden, sind einfach zu bedienen und leicht zu reinigen. IdO-Modelle werden meist bei leichtem bis mittelgradigem Hörverlust empfohlen. Sie sind unauffällig in der Optik und gut für Brillenträger geeignet.

Die besten Tipps für die Pflege von Hörgeräten

Ganz gleich, für welches Modell Sie sich entscheiden: Im Alltag hören sie damit nur gut, wenn Sie das Hörgerät pflegen und regelmäßig reinigen. Die folgenden Tipps erleichtern die Handhabung:

  • Hörgeräte sind empfindlich. Fassen Sie die Geräte möglichst mit sauberen und trockenen Händen an.
  • Wenn Sie die Hörgeräte einsetzen, sollten auch die Ohren trocken sein.
  • Achten Sie darauf, dass die empfindlichen Geräte nicht runterfallen.
  • Bewahren Sie die Hörhilfen weder im feuchten Badezimmer auf noch nahe der Heizung oder an Orten mit direkter Sonneneinstrahlung.
  • Der sicherste Platz für die Lagerung ist ein Etui in einem trockenen Schrank.
  • Die Hörhilfen sollten nicht mit Wasser in Kontakt kommen, nehmen Sie sie vor dem Duschen, Baden oder Schwimmen raus.
  • Kontrollieren Sie die Geräte täglich auf Verschmutzungen, zum Beispiel Ohrenschmalz, und nehmen Sie eine Reinigung vor.
  • Verwenden Sie dafür spezielle Reinigungsmittel und keinesfalls aggressive Putzmittel oder Alkohol.
  • In Ultraschall-Geräten werden die Hörhilfen am gründlichsten gereinigt.
  • Bei Geräten, die im Ohr getragen werden, sollten Sie vor der ersten Reinigung einen Akustiker um Rat fragen.
  • Nachts sollten die Hörgeräte in einer speziellen Trockenbox aufbewahrt werden, um sie zu entfeuchten.
  • Wird das Hörgerät nicht getragen, sollte es in einer speziellen Box transportiert werden, um es vor Staub und Stößen zu schützen.
  • Nehmen Sie die Hörgeräte kurz raus, wenn Sie Make-up oder Haarspray benutzen.
  • Reparieren Sie die Hörgeräte niemals selbst.

Warum werden Hörgeräte schmutzig?

Die sorgfältige Überprüfung der Geräte sollte zur Routine werden, denn beim täglichen Einsatz sind die akustischen Helfer vielen Belastungen ausgesetzt. Verschmutzungen durch Hausstaub, Schweiß und Ohrenschmalz sind dabei normal und können nicht verhindert werden.

Aber die Verschmutzungen setzen sich am Hörgerät fest und sorgen dafür, dass die Ohrpassstücke durch die Ablagerungen verstopfen und die Mikrofoneingänge und Lautstärkeregler verkleben. Das beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit der Hörhilfen enorm.

Kann man Hörgeräte zu Hause reinigen?

Die Reinigung der Hörgeräte sollte eine Routine sein, die Sie daheim selbst vornehmen. Gewöhnen Sie sich an, die Hörhilfen täglich auf sichtbare Verunreinigungen zu überprüfen und zu reinigen.

Doch die Geräte dürfen dabei niemals mit Wasser in Berührung kommen. Hörakustiker bieten spezielle Pflegeserien mit Tüchern, Tabletten, Sprays und speziellen Bürsten an, um die Geräte zu säubern und zu desinfizieren.

Unterschiedliche Reinigungsmethoden für Hörgeräte

Je nach Art des Hörgerätes sind unterschiedliche Reinigungsmethoden notwendig. HdO-Geräte sind etwas robuster. Ein fusselfreies Tuch reicht aus, um den Schmutz vom Gehäuse abzureiben. Für die gründliche Reinigung werden die Ohrpassstücke und die Schirmchen vom Hörer getrennt und mit einem speziellen Desinfektionsmittel abgewischt.

Für hartnäckigen Schmutz gibt es spezielle Reinigungsbürsten. Einige Hörakustiker sind allerdings der Meinung, dass zur Reinigung eventuell auch eine Zahnbürste reicht. Doch das sollten Sie in einem individuellen Gespräch klären, bevor Sie es ausprobieren.

IdO-Geräte sind besonders starken Belastungen durch Ohrenschmalz ausgesetzt, weil sie durch ihren Sitz direkt damit in Kontakt kommen. Die kleinen High-Tech-Modelle müssen ganz behutsam gereinigt werden, damit die enthaltende Mikroelektronik nicht beschädigt wird.

Besprechen Sie mit dem Hörakustiker, welche Reinigungsmittel und -methoden für Ihre Hörhilfe am besten sind. Dort gibt es auch spezielle Reinigungstücher.

Wem das nicht reicht, der kann die Hörgeräte auch mit Hilfe von Ultraschall-Geräten oder UV-Reinigern säubern.

Warum müssen Hörgeräte getrocknet werden?

Hörgeräte sind mit moderner Technik ausgestattet, damit die Nutzer andere wieder besser hören und verstehen können. Doch die Computertechnik in den Geräten verträgt keine Feuchtigkeit.

Beim Tragen kommen die Hörhilfen durch ihren Sitz im oder hinter dem Ohr unvermeidlich mit Feuchtigkeit in Kontakt. Denn durch die dort herrschende Temperatur von 37 Grad und rund 100 Prozent Luftfeuchtigkeit entsteht Kondenswasser. Es sammelt sich in den Hörgeräten und kann zu Schäden führen. Wer das Hörgerät täglich entfeuchtet, kann diese Schäden vermeiden.

Wie trocknet man Hörgeräte?

Hörakustiker bieten für die sachgemäße Trocknung der Geräte spezielle Trockenboxen, Trockenetuis oder Trockenbecher an. Die Hörhilfen werden über Nacht in die Behälter gelegt, entfeuchtet und können am nächsten Morgen wieder getrocknet eingesetzt werden. Wichtig ist, dass das Fach für die Batterien beim Trockenvorgang geöffnet ist und der Behälter in einem Raum mit trockenem Klima steht.

Selbstbestimmt leben im Ruhestand

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Hörgeräte helfen Senioren, auch im höheren Alter am sozialen Leben teilzunehmen. Trotz gesunder Ernährung, regelmäßiger Impfungen und täglicher Bewegung kann es dennoch notwendig sein, dass sie zusätzliche Hilfeleistungen benötigen. Das kann das Monatsbudget von Rentnern stark belasten. Wer eine Immobilie besitzt, hat die Möglichkeit, dort gebundenes Kapital wieder flüssig zu machen – mit einer Immobilienrente der Deutsche Leibrenten. Mit der Zusatzrente erweitern Senioren ihren finanziellen Spielraum und sichern sich viel Lebensqualität im Ruhestand.

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