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Heimtrainer für Senioren: Körperlich fit und beweglich bis ins hohe Alter

Regelmäßige Übungen für Arme und Beine helfen Senioren, bis ins hohe Alter beweglich zu bleiben. Mit speziellen Sportgeräten können sie in den eigenen vier Wänden effektiv trainieren. Welche Fitnessgeräte eignen sich für ältere Menschen?

In unserem Körper gibt es hunderte Gelenke, Bänder und Muskeln. In jungen Jahren schmerzen sie vielleicht bei einem grippalen Infekt, doch nach überstandener Krankheit verschwinden die Schmerzen auch wieder. Anders ist das, wenn man in die Jahre gekommen ist. Bei vielen Senioren machen sich die Gelenke dann regelmäßig bemerkbar: Ihre Hüfte, Beine und Knie schmerzen beim Treppensteigen oder die Finger lassen sich morgens nach dem Aufstehen kaum bewegen. Häufig stecken Verschleißerscheinungen dahinter. Doch die Beweglichkeit im Alter können Senioren effektiv trainieren.

So halten Sie Ihre Gelenke geschmeidig:

  • Achten Sie auch im Alter auf Ihr Gewicht. Jedes Kilo zu viel belastet die Gelenke unnötig.
  • Vermeiden Sie Fehlbelastungen mit bequemen Schuhen und gegebenenfalls auch orthopädischen Einlagen.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen mit Obst, Gemüse, Nüssen, mageren Milchprodukten, Geflügel und Fisch. Schränken Sie fette Fleischprodukte ein und verzichten Sie, wo es geht auf Zucker, meiden Sie Fast Food und übermäßigen Alkoholkonsum.
  • Treiben Sie Sport.

Warum ist das Trainieren von Armen und Beinen im Alter so wichtig?

Schon mit 35 Jahren beginnt der natürliche Muskelabbau, ab 60 Jahren wird er beschleunigt, das ist die schlechte Nachricht. Doch es gibt auch eine gute: Für den Muskelaufbau spielt das Alter keine Rolle. Selbst mit 60, 70 oder 80 Jahren können Muskeln zum Beispiel durch das Training mit Fitnessgeräten noch kräftiger werden. Und je stärker die Muskeln sind, desto stabiler sind auch die Gelenke, weil die Muskeln ihr Stützapparat sind. Zudem bleiben die Gelenke durch leichte Fitness geschmeidig, weil die Gelenkknorpel durch die Bewegung Nährstoffe aufnehmen und andere Abbauprodukte über das Blut abtransportiert werden. Wer ein aktives Leben führt, kann so dem biologischen Alterungsprozess entgegen wirken.

Mit diesen Bewegungstrainern bleiben Senioren fit

Es gibt eine Reihe gelenkschonender Sportarten für Senioren, dazu zählen unter anderem Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking. Ältere Menschen, die sich am liebsten zu Hause fit halten, haben dafür eine Reihe von Heimtrainern zur Auswahl.

Rudergerät & Co: Welche Vorteile haben Heimtrainer im Alter?

Da Geräte und Trainingseinheiten in vielen Fitnessstudios vor allem auf jüngere Nutzer zugeschnitten sind, fühlen ältere Menschen sich dort häufig nicht wohl. Das Training zu Hause hat für diese Senioren den Vorteil, dass

  • sie flexibel trainieren können, wann immer es in ihren Tagesablauf passt,
  • sie Rücksicht nehmen können, auf ihre aktuelle Tagesform,
  • sie keine längeren Fahrtwege haben,
  • keine Mitgliedsbeiträge zahlen müssen,
  • beim Trainieren Musik ihrer Wahl hören oder fernsehen können.

Heimtrainer für Senioren: Welche Nachteile gibt es?

Die Vorteile sollten Senioren vor dem Kauf eines Fitnessgeräts gegen die Nachteile abwägen, denn auch die gibt es. Wer zu Hause trainiert,

  • trainiert allein,
  • hat keinen Trainer, der motiviert oder korrigiert,
  • braucht genügend Platz für das Sportgerät,
  • trägt die Anschaffungskosten für den Heimtrainer.

Arme und Beine trainieren: Diese Sportgeräte eignen sich für Senioren

Ist die Entscheidung für mehr Fitness zu Hause gefallen, haben Senioren die Auswahl zwischen einer Reihe von Sportgeräten, die sich für ihr Alter eignen. Zu den beliebtesten gehören:

  • Das Ergometer: Wer gerne Fahrrad fährt, hält mit dem guten alten Trimmrad Herz und Kreislauf in Schwung. Mit einem speziellen Liegeergometer kann ohne großen Kraftaufwand trainiert werden.
  • Der Crosstrainer imitiert die Bewegungen beim Joggen oder Walken, ohne die Gelenke zu belasten.
  • Das Rudergerät trainiert neben den Beinen auch die Arme und Schultern.
  • Das Laufband ist der Ersatz für die Joggingstrecke draußen.

Je nach Trainingsgerät können Schwierigkeitsgrad und Geschwindigkeit angepasst werden. Für Senioren, die lieber im Sitzen trainieren, ist ein Bewegungstrainer geeignet, um die Muskeln in Armen und Beinen zu stärken. Sie können beim Training auf einem Stuhl sitzen und müssen nicht in einen Sattel.

Darauf müssen Senioren beim Kauf von Fitnessgeräten achten

Ein Sportgerät für die eigenen vier Wände sollte vor allem standfest sein und solide gebaut. Eine stabile Sitz- oder Stehfläche ist unabdingbar, ebenso rutschfeste Handgriffe. Wer das Gerät selbst aufbaut, sollte zudem auf eine verständliche Anleitung in großer Schrift achten. Auch die Übungen sollten in einem Begleitbuch oder mit Hilfe eines Trainingsvideos gut beschrieben sein.

Was kostet ein Heimtrainer?

Der Anschaffungspreis für einen Heimtrainer variiert je nach Art und Ausstattung. Bewegungstrainer gibt es schon ab 50 Euro. Für Rudergeräte, Laufbänder oder auch Ergometer müssen Senioren dagegen mit Kosten von mehreren hundert bis über 1000 Euro rechnen.

Dürfen Senioren trotz leichter Schmerzen auf den Heimtrainer?

Sportwissenschaftler raten, dass Senioren mindestens dreimal die Woche trainieren sollten. Zudem sollten ältere Menschen darauf achten, dass die gewählte Sportart die Gelenke nicht zusätzlich belastet. Das leichte körperlicheTraining an Rudergerät, Ergometer oder Bewegungstrainer ist dagegen gelenkschonend. Bei leichten Gelenkschmerzen und dem passenden Sportgerät tut Bewegung  sogar gut, um die Beweglichkeit zu erhalten.

Wenn Senioren länger keinen Sport gemacht haben, sollten sie sich vor regelmäßigen, körperlichen Anstrengungen beim Arzt durchchecken lassen, um gesundheitlich auf Nummer sicher zu gehen. Grundsätzlich gilt zudem, dass sie es am Anfang nicht übertreiben und ihr Training langsam steigern sollten. Denn mit starkem Muskelkater ist die Motivation sich körperlich zu bewegen, gering.

Wann sollte man im Alter auf ein Trainingsgerät verzichten?

Viele Senioren wissen selbst, ob sie sich ein Fitnesstraining noch zutrauen. Wer bereits gebrechlich ist, gehört nicht auf einen Heimtrainer, weil die Gefahr eines Unfalls zu groß ist. Bei Osteoporose, Herzerkrankungen und nach Gelenkoperationen sollte das Training nur nach Absprache mit einem Arzt erfolgen. Alle anderen Senioren sollten die Chance nutzen, um Muskeln und Gelenke bis ins hohe Alter zu stärken.

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