Haushaltshilfe für Senioren: Entlastung im Alltag

Viele Senioren wollen so lange wie möglich in ihrem Zuhause wohnen bleiben. Doch mit zunehmendem Alter können Haushalt und Garten zur Belastung werden. Haushaltshilfen bieten Unterstützung, wenn keine Verwandten in der Nähe sind.

Seit 36 Jahren lebt Gerhard P. in seinem Häuschen mit Garten. Im vergangenen Jahr starb seine Frau Gisela. Jetzt lebt Gerhard P. allein in dem Einfamilienhaus und will dort noch so lange wie möglich wohnen bleiben. Obwohl der Rentner noch rüstig ist, fallen ihm viele Tätigkeiten im Haushalt zunehmend schwerer. Tochter und Sohn sind beide berufstätig und haben wenig Zeit ihn zu unterstützen. Deshalb will sich der Senior jetzt nach einer Haushaltshilfe umschauen.

Hilfe im Haushalt & Alltag: Was macht eine Haushaltshilfe?

Eine Haushaltshilfe kümmert sich um die täglichen Arbeiten im Haushalt. Zu den klassischen Aufgaben gehört das Reinigen von Küche und Bad sowie das Aufräumen der Wohnung. Sie kümmert sich um das schmutzige Geschirr und den Müll; sie wäscht, bügelt und bezieht das Bett. Ob eine Haushaltshilfe auch die Fenster putzt, den Garten pflegt oder Einkaufen geht, müssen die Senioren gegebenenfalls mit ihr besprechen. Solche Aufgaben gehören nicht zu ihren üblichen Tätigkeiten, ebenso wenig das Kochen, sind aber gegen einen höheren Stundenlohn möglich. Viele Haushaltshilfen sind deshalb so etwas wie eine Rundum-Unterstützung im Haushalt.

Übernimmt eine Haushaltshilfe auch Pflegeleistungen?

In der Regel übernimmt eine reine Haushaltshilfe keine Pflegeleistungen. Ihre Hilfe ist auf Arbeiten im Haushalt beschränkt. Dadurch ermöglichen Haushaltshilfen, dass Senioren sich körperlich weniger anstrengen müssen und mehr Zeit haben, ihren Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen. Zudem kommt regelmäßig jemand vorbei, der Struktur in den Alltag älterer Menschen bringt.

Sollten Senioren pflegebedürftig sein und von ihren Angehörigen gepflegt werden, entlastet die Haushaltshilfe die Pflegenden. Statt Arbeiten im Haushalt zu erledigen, können sie die Zeit nutzen, um eigene Termine wahrzunehmen oder sich selbst mal eine Auszeit zu gönnen. Hier sollten sich Angehörige mit einem Pflegedienst in Verbindung setzen und sich über eine stundenweise „Verhinderungspflege“ informieren.

Zahlt die Krankenkasse die Kosten?

Unter gewissen Bedingungen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Haushaltshilfe. Das ist der Fall, wenn die Person, die üblicherweise den Haushalt führt, verhindert ist und keine andere Person im Haushalt lebt und die Arbeiten übernehmen kann. Die Person muss dabei in Behandlung sein oder eine Reha-Maßnahme in Anspruch nehmen. Normalerweise ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse dann auf vier Wochen begrenzt.

Wie finden Senioren eine gute Haushaltshilfe?

Die einfachste Möglichkeit ist es, mit Verwandten und Bekannten zu sprechen. Vielleicht kennt jemand eine Haushaltshilfe und kann sie weiterempfehlen. Auch eine Suche über Jobbörsen im Internet oder in Stellenanzeigen von lokalen Zeitungen ist möglich. Private Kräfte bieten hier häufig ihre Dienste an. Wer aktiv nach einer Haushaltshilfe suchen möchte, kann das auch über die Jobbörse der Agentur für Arbeit machen. Zudem vermitteln die Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter Kräfte für die hauswirtschaftliche Hilfe.

Wie ist das Verhältnis zur Haushaltshilfe?

Wer sich im Alltag auf eine Haushaltshilfe verlässt, benötigt vor allem ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu ihr. Auftraggeber und Haushaltshilfe sollten sich sympathisch sein. Immer mal wieder kann es vorkommen, dass es unterschiedliche Auffassungen etwa zur Reinigung der Wohnung gibt. Doch das sollten beide in einem offenen und ehrlichen Gespräch klären.

Ein gutes Verhältnis ist auch für die Angehörigen wichtig. Gerade wenn erwachsene Kinder beruflich stark eingebunden sind und sich nicht kümmern können, ist es für sie beruhigend zu wissen, dass der Vater oder die Mutter gut versorgt werden und die notwendige Hilfe im Alltag erhalten.

Was kostet eine Haushaltshilfe?

Senioren müssen mit einem Stundenlohn von 12 bis 15 Euro für eine Haushaltshilfe rechnen, die sie auf eine Anzeige in der Jobbörse oder in der Zeitung gefunden haben. Als Minijobber mit einem Verdienst von bis zu 450 Euro pro Monat wird die Hilfe bei der Minijob-Zentrale angemeldet. Hinzu kommen Beiträge zur Krankenversicherung und gegebenenfalls zur Rentenversicherung. Verdient die Haushaltshilfe mehr als 450 Euro pro Monat, fallen rund 20 Prozent Lohnnebenkosten an.
Wird die Kraft durch einen Dienst vermittelt oder arbeitet selbstständig, müssen Senioren mit einem Stundenlohn von 15 bis 25 Euro rechnen. Sie führen die Sozialabgaben selbst ab.

Und wenn das Geld nicht reicht?

Obwohl Senioren rund um Haus und Garten nicht mehr alles selbst erledigen können, ist bei vielen der Wunsch groß, so lange wie möglich in gewohnter Umgebung wohnen zu bleiben. Doch Haushaltshilfen, gegebenenfalls auch Gartendienstleister und Pflegedienst sind teuer. Häufig reicht die gesetzliche Rente dafür nicht aus. Mit der Immobilienrente erweitern Senioren ihren finanziellen Spielraum um das Geld, das bislang in ihrem Haus oder ihrer Eigentumswohnung gebunden ist.
Die Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG kauft im gesamten Bundesgebiet Immobilien von Senioren ab 70 Jahren. Als unser Kunde erhalten Sie ein lebenslanges Wohnrecht und auch die Möglichkeit, die Immobilie zu vermieten, falls Sie früher als erwartet in ein Seniorenheim umziehen müssen. Hinzu kommt eine Leibrente, bei der Sie flexibel wählen können zwischen monatlicher Rente, Einmalbetrag oder einer Kombination aus beidem. So haben Sie die Möglichkeit, sich die Hilfe zu holen, die Sie benötigen und sich darüber hinaus langersehnte Wünsche zu erfüllen.

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