So gärtnern Senioren bequem im Hochbeet

Der Garten ist der Teil des Eigenheims, den Senioren bis ins hohe Alter genießen. Doch vielen fällt das Bücken schwer. Ein Hochbeet ist pflegeleicht. So bleibt es möglich zu gärtnern, wenn man nicht mehr voll beweglich ist.

Viele Senioren sind leidenschaftliche Hobby-Gärtner. Die Bewegung an der frischen Luft, körperliche Arbeit und die Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon machen ihnen Spaß. Doch Beete zu harken und Unkraut zu jäten wird für viele mit zunehmendem Alter schwerer. Rücken und Gelenke spielen nicht mehr mit. Wenn das Bücken und Knien zur Last wird, sind Hochbeete eine gute Alternative.

Welche Vorteile bietet ein Hochbeet Senioren beim Gärtnern?

Hochbeete bieten mehrere Vorteile: Ihre Höhe kann individuell an die Bedürfnisse des Hobby-Gärtners angepasst werden. Das erspart Senioren das körperlich anstrengende Bücken und ermöglicht rückenschonendes Arbeiten.

Anhänger der Hochbeete versichern zudem, dass die Pflanzen dort besser keimen und gleichmäßiger wachsen. Die Rotte im Inneren des Hochbeets sorgt für Wärme und Nährstoffe, die von den Pflanzen genutzt werden. So ist auch der Anbau von wärmeliebenden Zierpflanzen, Gemüse und mediterranen Kräutern möglich.

Welche Vorteile hat ein Hochbeet gegenüber einem normalen Beet?

Häufig haben Senioren in ihrer Eigentumswohnung keinen Garten, sondern einen Balkon oder eine Terrasse. Und nicht jeder Garten ist groß genug, um dort Beete anzulegen. In kleinen Gärten, Innenhöfen, auf Balkon und Terrasse sind Hochbeete eine Möglichkeit, zu gärtnern.

Größere Gärten können durch Hochbeete strukturiert werden. Mit den passenden Pflanzen eignen sie sich, um eine Terrasse oder eine Ecke im Garten von neugierigen Blicken abzuschirmen.

Was muss man beim Anlegen eines Hochbeets alles beachten?

Zwar ist es möglich, das ganze Jahr über im Hochbeet zu gärtnern. Die beste Zeit, ein solches Beet anzulegen, ist aber der Herbst oder das zeitige Frühjahr. Wer sich dazu entschließt, sollte darauf achten, dass das Beet 80 bis 120 Zentimeter hoch und maximal 130 Zentimeter breit ist. Experten empfehlen eine Mindestlänge von zwei Metern.

Als Baumaterial eignen sich starke Holzbohlen aus witterungs- und fäulnisbeständigem Holz wie Eiche oder Lärche. Die Holzbohlen werden mit Holzschrauben auf der Außenseite der Eckpfosten befestigt.

Absolut witterungsbeständig und resistent gegen Fäulnis ist Stein. Hier ist ein Bodenfundament aus Beton wichtig, dass bis zu 80 Zentimeter tief sein sollte. Am einfachsten gelingt das Mauern des Beets mit Kalksandsteinen.

Ob nun Holz oder Stein, die Innenwände des Beets sollten Hobby-Gärtner mit Folie auskleiden. So kommen sie nicht mit der verrottenden Füllung in Berührung. Die Folie verhindert auch, dass Feuchtigkeit durchsickert und Holz oder Stein unansehnlich werden.

Um Wühlmäuse fernzuhalten, muss auf der gesamten Grundfläche ein enger Maschendrahtzaun ausgebreitet werden.

Kann man ein Hochbeet nur mit Erde befüllen?

Grundsätzlich ist das zwar denkbar, macht aber aufgrund des Volumens keinen Sinn. Die nasse Erde sorgt dafür, dass auf einer kleinen Fläche ein hohes Gewicht entsteht. Vor allem auf dem Balkon kann das dazu führen, dass das Hochbeet zu schwer wird.

Besser ist es, das Innere des Hochbeets mit mehreren Schichten zu füllen. Von unten nach oben wird das Material dabei immer feiner. Gartenabfälle wie Äste und Laub bilden die unterste Schicht. Darüber kommt Kompost und darüber die Pflanzerde.

Welche Gemüse und Kräutersorten passen im Hochbeet zusammen?

Es gibt zahlreiche Gestaltungsideen für das Hochbett. Mit einem Online-Konfigurator können Hobby-Gärtner individuell zusammenstellen, aus welchen Materialien es bestehen soll. Und auch, welche Pflanzen miteinander kombiniert werden können. Einen Hochbeet-Konfigurator bietet zum Beispiel der Baumarkt Obi.

Wie wird das Hochbeet winterfest?

Im Winter ist traditionell die Ruhezeit im Garten. Auch das Hochbeet kann in den kalten Wintermonaten abgedeckt werden. Bei einem abgeernteten Beet eignet sich entweder eine Abdeckung mit Mulch aus halbreifem Kompost oder eine dunkle Folie.

Ein Beet mit mehrjährigen kälteempfindlichen Kräutern sollten mit einem Vlies oder Reisig abgedeckt werden. Gewächse wie Rosmarin sollten ausgegraben und frostfrei im Keller überwintern.

Wer auch im Winter im Hochbeet gärtnern will, kann dort rechtzeitig winterliche Gemüsesorten wie Lauch, Brokkoli oder Pastinaken anbauen.

Was ist eine basale Stimulation?

Ob allein oder zu mehreren: Das Hochbeet ist für Senioren nicht nur eine ideale Freizeitbeschäftigung. Es kann zudem zur Verbesserung der Lebensqualität von Demenzkranken eingesetzt werden. Die optischen Reize des Beets, die Berührung der Pflanzen, ihr Geruch und ihr Geschmack dienen als basale Stimulation. Sie aktivieren die Wahrnehmung und regen die Sinne an.

Garten für Senioren: In gewohnter Umgebung den Ruhestand genießen

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